Rainer Fuchs: Pop Art schaut hinein in die Welt - Vortrag

Michael Schuster, Autofokusfalle, 2008 (Porträt Rainer Fuchs)

Mit diesem Ausspruch unterstrich Roy Lichtenstein den Realitätsbezug der Pop Art. Gemeint war damit auch eine Abgrenzung und Abkehr von der zeitgenössischen abstrakten Malerei als vermeintlich hermetisch-weltfremder Kunst. Die Alltagswelt mit ihrer Konsum- und Medienvielfalt prägte nicht nur die Darstellungen der Pop Art, sondern bestimmte auch deren eigene Vermarktung und Musealisierung. Als typische Galeristen- und Sammlerkunst war sie selbst Teil jener Kommerzialisierung, die sie thematisierte. Ablesen lässt sich diese Geschichte anhand von Pop Art Sammlungen, wie etwa jener im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok), das nicht zufällig den Namen des Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig in seinem Titel trägt. Der Vortrag beleuchtet nicht nur diese Geschichte, sondern auch Fragen zur zeitgenössischen und aktuellen Rezeption der Pop Art.

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